In Windeseile wurden Angebote für die vom Krieg und der Flucht traumatisierten Menschen aus der Ukraine geschaffen, besonders erwähnen möchte ich die Massnahmen in der Gravita (Hotline, Krisenintervention, etc.) und die im Bereich Migration und Integration (finanzielle Unterstützung, Mitarbeit im Zentrum an der Grenze in Buchs und den Unterkünften des Bundes und des Kantons in Flawil und Altstätten). Viele Mitarbeitende und Freiwillige aus allen Bereichen haben mitgeholfen, der Situation zu begegnen und sie mitzutragen. Dafür herzlichen Dank.
Die steigenden Energiekosten haben im Bereich Entlastung zu viel Zusatzarbeit und Diskussionen geführt, dies in einer Zeit, in der die Dienstleistungen Notruf und Fahrdienst sowieso schon enorme Zuwachsraten haben und Leistungszahlen erreichen, die weit über den Vor-Corona Zahlen liegen. Auch hier steckt eine grosse Teamleistung dahinter. Herzlichen Dank.
Die Mitarbeitenden des Bereich Bildung waren nach dem frühen Tod von Sandra Blum im Frühjahr bereits im Sommer mit der überraschenden Kündigung ihrer Bereichsleitung konfrontiert. Zudem sind sinkende Buchungszahlen bei einigen Kursen und andere Themen sehr herausfordernd. Die Zeit war und ist sehr intensiv, mit Trauer, viel Unsicherheit und grossen Veränderungen behaftet. Aber die Leistung des Team Bildung ist riesig, es ist dem Team gelungen, sich trotz der vielen schwierigen Themen zu finden, bzw. sich auf einen Prozess einzulassen, operativ auf hohem Niveau weiterzumachen und zudem wichtige Veränderungsschritte anzugehen. Herzlichen Dank.
Auch bei den unterstützenden Stellen gab es viele Veränderungen und die Notwendigkeit für alle, sich immer wieder auf Neues einzulassen. Ob es nun Veränderungen im Bereich Finanzen, Marketing, Kommunikation, Controlling, Reporting, Fundraising, bei den Regioleitungen und so weiter sind, auch hier können wir uns auf sehr engagierte Menschen verlassen, auch euch herzlichen Dank.
Besonders möchte ich mich bei Astrid und Judith für ihren Einsatz im Rotkreuzladen bedanken. Über 40 Jahre bestand der Rotkreuz-Laden in Rorschach, im April 2023 wird er für immer geschlossen werden. Astrid und Judiths Umgang mit der Situation haben mich tief beindruckt. Ihre Sorge galt zunächst allen Kundinnen und Kunden des Ladens und deren Interessen. Erst nachher sich selbst. Beide sind mit grossem Pragmatismus an die Sache herangegangen und sind dabei, sich neu zu organisieren. Wir werden nun zusehen, dass wir für dieses Stück SRK Kanton St.Gallen Geschichte einen würdigen Abschluss finden. Einstweilen herzlichen Dank an Astrid und Judith fürs dranbleiben.
Wir haben im vergangenen Jahr intensiv an der neuen Strategie gearbeitet und werden uns in den kommenden Jahren intensiv mit deren Umsetzung befassen. Ich danke euch für euer Engagement bei der Erarbeitung der Strategie und ich freue mich sehr auf die weiteren Umsetzungsschritte mit euch.
Ich arbeite nun schon mehr als 11 Jahre für das SRK, nie ist es langweilig geworden. Diese Organisation ist nun wirklich keine einfache, es hat immer zu viel Arbeit und zu wenig Zeit, konfliktfrei würde ich auch anders definieren. Aber mich beindruckt eines immer wieder: Alle, die hier Arbeiten, haben ein tiefes Gefühl für das Rote Kreuz, seine Grundsätze und vor allem für die Menschen, die es brauchen. Wir stellen uns alle in den Dienst dieser Idee und der vielen Menschen, die auf Unterstützung durch das Rote Kreuz angewiesen sind. Und das lohnt es sich immer. Schön, dass ihr dabei seid, ich bin stolz darauf, mit Euch ein so engagiertes Team zu haben. Danke.