Auf genau dieser Hoffnung gründet die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Henry Dunant glaubte fest daran, dass Menschlichkeit auch im grössten Leid möglich ist. Geprägt von den Schrecken der Schlacht von Solferino, setzte er sich mit unerschütterlicher Hoffnung für Verletzte ein – unabhängig von ihrer Herkunft oder Partei. Ohne seinen Glauben an eine bessere Welt gäbe es das Rote Kreuz heute nicht.
Der Weltrotkreuztag: Erinnerung und Auftrag zugleich
Am 8. Mai, Dunants Geburtstag, feiert die Welt jedes Jahr den Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag. Er erinnert uns an Dunants Vision und an die Millionen von Freiwilligen weltweit, die heute neutral, unparteiisch und unabhängig für Mitmenschen in Not da sind.
Doch Hoffnung entsteht nicht von selbst. Sie wächst, wenn wir Verantwortung übernehmen – für uns selbst, für andere und für die Gesellschaft. Jede Form von Engagement – ob Nachbarschaftshilfe, Freiwilligenarbeit, finanzielle Beiträge oder solidarisches Handeln – stärkt nicht nur das Gemeinwohl, sondern macht uns alle widerstandsfähiger in Zeiten der Krise.
Unsere Botschaft zum Weltrotkreuztag
Zum Weltrotkreuztag möchten wir eine klare Botschaft senden: Eine bessere Welt ist möglich. Sie beginnt mit der Entscheidung, Menschlichkeit aktiv zu leben. Gerade in unsicheren Zeiten brauchen wir nicht weniger Hoffnung, sondern mehr. Jeder Beitrag zählt. Wer für andere da ist, schenkt nicht nur Hoffnung, sondern erfährt auch selbst Halt und Verbundenheit.