Neue Mitarbeitende

Daniela stellt sich vor

Seit Dezember verstärkt Daniela Rempfler das Marketing-Kommunikation-Fundraising Team als Verantwortliche Nachlass- und Institutionelles Fundraising.

Was waren deine wichtigsten beruflichen Stationen? 

Mit 22 Jahren, während einer Reise durch Ecuador, wusste ich, dass ich meine berufliche Zukunft im NGO Bereich sehe. Ich wollte an einem Ort arbeiten, wo ich den Sinn meiner Tätigkeit sehe und voll und ganz dahinter stehen kann. Als ich zurück in der Schweiz war, wälzte ich damals das Telefonbuch durch und rief bei verschiedenen NGO’s in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Umweltschutz an. So landete ich, für eine Krankheitsvertretung, in der Fundraisingabteilung beim WWF Schweiz in Zürich – und blieb am Ende 10 Jahre dort. Danach arbeitete ich bei der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi und bei der sehr kleineren Organisation KAGfreiland, immer im Fundraising. Nebenbei engagierte ich mich seit 2001 im Vorstand des Vereins Waldkinder St. Gallen, wo meine drei Söhne den Waldkindergarten und die Waldschule besuchten. Aus der ehrenamtlichen Tätigkeit folgte dann 2009 eine Festanstellung als Geschäftsleiterin. In den 15 Jahren bei den Waldkindern St. Gallen war ich für viele verschiedene Bereiche zuständig. Vom Management des Vereins, Personal, Marketing, Finanzen, Fundraising, Kommunikation bis zum IT – alles, was es auch in einer kleinen Organisation braucht. Wenn ich auf meine Arbeitsjahre zurückblicke, dann hat mich speziell die Zeit beim WWF Schweiz und jene bei den Waldkindern privat und beruflich sehr stark geprägt. Was verbindet diese beiden Stellen miteinander? Von den Arbeitsinhalten her nicht sehr viel. Aber an beiden Arbeitsstellen konnte ich inmitten eines wunderbaren, engagierten Teams sehr viel Lernen, Ausprobieren, Aufbauen, Scheitern, Erfolge feiern, gestalten und bewegen. Es sind genau diese Dinge, die ich bei meiner Arbeit suche. Ein motiviertes und engagiertes Team und spannende Arbeit, womit ich für eine wichtige Sache etwas bewegen und weiterbringen kann. 

Was ist deine Aufgabe beim SRK SG? 

Hier beim SRK Kanton St. Gallen darf ich den Bereich des institutionellen Fundraisings aufbauen und bearbeiten. In diesem Land gibt es viel Geld bei Stiftungen, Firmen, Service Clubs etc., das nur darauf wartet, sinnvoll investiert zu werden. Wer die Angebote und Projekte des SRK Kanton St. Gallen unterstützt, tut etwas Sinnvolles. In einem nächsten Schritt kümmere ich mich um den Legatebereich, der auch für mich Neuland ist. Ich freue mich, meinen Beitrag für das SRK leisten zu dürfen! 

Wie verbringst du deine Zeit, wenn du nicht arbeitest? 

Ich habe drei Söhne im Alter von 18, 23 und 28 Jahren und eine Schwiegertochter. Fast zwei Jahre waren wir Gastfamilie eines 27-jährigen Ukrainers. Mit ihm verbringe ich viel Zeit, sodass er hier in der Schweiz möglichst viel Erfahrungen machen kann und lernt sich hier zurechtzufinden. Zum Beispiel besuchte ich mit ihm manchmal ein Konzert, was er in der Ukraine nie gemacht hat. Depeche Mode und vor zwei Wochen Valentino Vivace. Wenn ich nicht arbeite, bin ich gerne mit Menschen zusammen. Ich bekoche meine Familie oder Freundinnen und Freunde, wusle im Garten herum, schreibe für mich, fotografiere, besuche das Kino, Theater oder Ausstellungen. Und vor allem verbringe ich viel Zeit im Wald, am See und in der Natur. In den Ferien reise ich gerne an neue und vertraute Orte und Länder. 

Hast du eine Lieblings-App auf deinem Handy?

Meine drei Lieblings-App sind nicht so spektakulär. Ich lese oft spannende Artikel auf Instagram, höre auf Spotify Musik und Podcasts, liebe die Republik und bin ziemlich süchtig nach dem SRF News-App. Politische, soziale und gesellschaftliche Themen interessieren mich.

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?

Mein Lieblingsfach in der Schule war Geografie. Bei jedem einzelnen Land wusste ich damals schon, dass ich das später bereisen möchte. Eine Ausnahme gab es. Holland interessierte mich als einziges Land nicht und das ist bis heute so. Später bin ich sehr viel gereist und habe viele wunderschöne Länder und Menschen verschiedenster Kulturen kennengelernt. Mein Lieblingsland ist Laos. Die Menschen dort berühren mich zutiefst. Ich werde immer wieder nach Laos reisen.